Aktivitäten

Limes-Radtour bei strahlendem Sonnenschein

Am 18. April hatten wir zu einer Limes-Radtour eingeladen. Als "geschichtlichen Führer" konnten wir Hans Peter Holl gewinnen, der schon im vergangenen Jahr unseren "Grenzgang" mit geschichtlichem Hintergrund füllte. Um 09.30 Uhr war Abfahrt beim Feuerwehrgerätehaus in Annerod. Die Fahrt ging über Steinbach in Richtung Kloster Arnsburg. Im Licher Wald wurde der erste Stop eingelegt um Wissenswertes über den Bau des Limes, die unterschiedlichen Bauphasen und seine Funktion zu erfahren. Da der Verlauf des Limes zu dieser Jahreszeit noch gut zu erkennen ist, wurde er auch erkundet und begangen. Über Kloster Arnsburg und die Reste der Arnsburg auf dem Hainfeld ging es zur Fläche des ehemaligen Kohortenkastells Arnburg. Das Thema hier war der Aufbau der römischen Armee und das Leben in einem kastell und um ein Kastell herum.

 

Der "heilige Stein von Muschenheim", ein jungsteinzeitliches Megalithgrab liegt in Sichtweite des Kastells und war unser nächster Halt. Es gehört zwar ganz und gar nicht in die Zeit der Römer, ist aber dennoch sehr sehenswert und einzigartig in unserer Region.

Das Wetterauer Tintenfaß wurde als Platz für die Mittagspause genutzt. Vom Turm hatten wir einen wunderbaren Blick (keine Kondensstreifen aufgrund des Flugverbotes) auf die umliegenden Dörfer, bis hin zum Vogelsberg und Taunus. Von der Münzenburg ging es über die Wüstung Birnkheim zu unserer letzten "römischen Station", dem Nachbau eines römischen Wachturms bei Grüningen. Hier im Feld ist der Limes noch gut als schnurgerade Hecke zu erkennen. Phasenweise ist er aber auch schon den pflügenden Bauern zu Opfer gefallen. Nach der Besichtigung des Wachturms fuhren wir über Garbenteich wieder zurück nach Fernwald. Die Tour war mit knapp 45 km zwar anstrengend aber ein Erlebnis. Weitere Touren sind in diesem Jahr noch geplant.

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Limes-Radtour 2010 026.JPG Limes-Radtour 2010 026.JPG

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